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Pressemitteilung:

07. Februar 2012

Stellungnahme des SPD-OV Menden zu „Betr.: Verantwortung des Bürgermeisters“ Westfalenpost vom 06.02.2012

Ein neuer Stern ist am kommunalpolitischen Himmel Mendens aufgegangen und lässt uns alle völlig sinn- und schmerzfrei an seinen tiefgründigen Erkenntnissen teilhaben.
Leider entzieht sich die Stellungnahme des Herrn Bodo Richter (früher LINKE/ jetzt USF), die dieses politische Talent in unnachahmlicher USF-Manier unter dem Betr. Verantwortung des Bürgermeisters zur Veröffentlichung gebracht hat, einer sachlichen Auseinandersetzung, weil man sich mit diesem verquirlten Unsinn kaum sachlich auseinandersetzen kann.
Deshalb nur soviel: der Rat der Stadt Menden hat die Herren Arlt und Siemonsmeier zu Beigeordneten gewählt. Der Rat der Stadt Menden hat in den letzten Jahrzehnten die Herren Nussen, Hamer,Velte und Deimel zu Beigeordneten der Stadt Menden gewählt. Der Rat der Stadt Menden hat Herrn Arlt zum 1.Beigeordneten und allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters bestimmt.
Und jetzt kommen Sie ins Spiel, Herr Bodo Richter (früher LINKE/jetzt USF), - oder waren Sie das vielleicht garnicht ? - und decken die „wahren Hintergründe“ für die Wahl der Herren Arlt und Siemonsmeier auf. Es ist der Bürgermeister gewesen, der für die Wahl der Herren Arlt und Siemonsmeier verantwortlich ist, weil er deren Wahl gefordert habe.
Darauf muß man erst einmal kommen. Und sofort steht eine Ratsmehrheit, angeführt von 21 CDU-Ratsmitgliedern, bereit, diesen bisher unerkannten „Forderungen“ des Bürgermeisters nachzugeben. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Und dann kommt noch das Überforderungssyndrom hinzu, unter dem alle früheren Verwaltungschefs gelitten haben müssen. Denn zu Zeiten der Stadtdirektoren Vaßen (CDU), Mäurer (CDU), Lohmann (CDU) und des Bürgermeisters Düppe (CDU) hat der Rat der Stadt Menden Beigeordnete gewählt.
Herr Bodo Richter (früher LINKE/jetzt USF), Sie können das vielleicht nicht wissen, Ihr Vorsitzender (früher SPD/jetzt USF) weiß es dafür – wie immer – ganz genau und hätte Sie entsprechend informieren sollen. Aber darum geht ja wohl eigentlich auch garnicht.
Wann endlich erbarmt sich Jemand und gebietet diesem hanebüchenen Schwachsinn Einhalt? Oder vielleicht gibt es doch noch Mitglieder der USF, die diese Peinlichkeiten nicht mehr ertragen können und sich daran erinnern, auf welchen Listen sie eigentlich zu ihren
Ratsmandaten gekommen sind.

Friedhelm Peters
SPD-OV Menden


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