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Pressemitteilung:
15. September 2011
Bericht von der Vorstandssitzung der SPD-Menden
OV-Vorstandssitzung in der Rodenbergschule

Heinz Rennebaum war zwischen 1988 und 2008 zunächst als Schriftführer und später als erster Kassierer im damaligen SPD-Ortsverein Lendringsen aktiv. Im politischen Raum wurde sein Engagement für die Lendringser und Hüingser Belange sehr geschätzt.
Heinz Rennebaum war zwischen 1988 und 2008 zunächst als Schriftführer und später als erster Kassierer im damaligen SPD-Ortsverein Lendringsen aktiv. Im politischen Raum wurde sein Engagement für die Lendringser und Hüingser Belange sehr geschätzt.
Unter dem Eindruck des Todes ihres langjährigen Wegbegleiters Heinz Rennebaum standen die Vorstandsmitglieder der SPD-Menden in ihrer letzten Sitzung. Der 63-Jährige war am
5. September nach langer Krankheit gestorben. „In großer Dankbarkeit schauen wir auf seine zuverlässige und engagierte Mitarbeit in unserer Partei“, würdigte OV-Vorsitzender Friedhelm Peters den Verstorbenen. Heinz Rennebaum war zwischen 1988 und 2008 zunächst als Schriftführer und später als erster Kassierer im damaligen SPD-Ortsverein Lendringsen aktiv. Im politischen Raum wurde sein Engagement für die Lendringser und Hüingser Belange sehr geschätzt.
Hauptthema der SPD-Vorstandssitzung war die Beschäftigung mit der aktuellen Schullandschaft in Menden. Dabei stand zunächst nicht die Einrichtung einer Gesamt- oder Sekundarschule im Vordergrund sondern die Zukunft der sonderpädagogischen Förderung in Menden. Zu Gast in der städtischen Förderschule Rodenbergschule (Förderschwerpunkt Lernen) ließ man sich von Förderschulrektor Olaf Schwingenheuer den Stand der „Inklusion“ beschreiben. Damit ist gemeint, dass die allgemeine Schule zum Regelförderort für Kinder mit Behinderungen werden soll, so wie es die UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 verlangt.
„Die Landesregierung geht davon aus, dass zukünftig ca. 85% der Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf nicht mehr in Förderschulen sondern in Grund- und weiterführenden Schulen unterrichtet werden können“, umschrieb der Pädagoge das Maß der Veränderung, die für diesen Teil der Schullandschaft auch in Menden ansteht. Der schulpolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion Horst Glörfeld mahnte an, dass die Inklusion nicht allein die Aufgabe der Schule sei: „Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, außerdem dürfen wir nicht die Kinder, die außerhalb der Regelschule gefördert werden müssen, aus dem Auge verlieren.“
Zum Thema „Gesamtschule für Menden“ zeigte sich der zweite OV-Vorsitzende Thomas Mende erfreut, dass nun auch von Seiten der CDU eine mögliche Gesamtschule nicht mehr abgelehnt wird. Um die anstehende Elternbefragung zur Einrichtung dieser Schulform in Menden weiter zu unterstützen, beschloss der Vorstand, am kommenden Samstag,17. September, Informationsblätter zum Thema zu verteilen. Die Sozialdemokraten werden dies dann ab 10 Uhr an der Mendener Bank in Lendringsen, anschließend ab 11 Uhr am alten Rathaus in der Stadtmitte durchführen.

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